Aktuelles

28.07.2017: Frauen in den Kreistag auf dem Flohmarkt in Freudenstadt bei der langen Einkaufsnacht

Die Frauenliste „Frauen in den Kreistag e.V.“ muss sehen, wie sie Geld in die klamme Kasse bekommt. Da ist auch Flohmarkt eine Finanzierungsform. Außerdem kommt man mit Besuchern ins Gespräch und hat seinen Spaß. So war es auch diesmal wieder beim Nachtflohmarkt auf dem Freudenstädter Marktplatz. Die Mitstreiterinnen waren wieder mit einem konkurrenzfähigen Angebot angetreten, freuten sich über Gedränge am Stand und am Schluss über einen ordentlichen Betrag in der Kasse.

Die Frauen in den Kreistag haben ihren Spaß beim Verkauf an ihrem Flohmarktstand in FreudenstadtDie Frauen in den Kreistag beim Verkauf an ihrem Stand auf dem Flohmarkt in Freudenstadt


(Foto: Frauenliste)


25.07.2017: Vortrag/Workshop Kontaktstelle
Frau und Beruf

Warum haben manche Menschen eine wahnsinnige Ausstrahlung während andere eher unbeachtet bleiben? Das hat mit Image zu tun, sagt Sandra Stein, erfahrene Personalerin, Image Consultant, Knigge-Expertin, Beraterin und Visagistin. Ihre gute Nachricht:" Image hat man immer und man kann es zufällig entstehen lassen oder es aktiv mitgestalten."

Wie das geht verrät sie am 25.7.2017, 19:00 Uhr in der IHK Geschäftsstelle Nagold, Lise Meitner Str. 23.

Mehr Informationen über die Webseite der Kontaktstelle Frau und Beruf Nordschwarzwald oder den Flyer.

22.07.2017: Ausflug Frauen in den Kreistag nach Stuttgart

Die Frauen in den Kreistag machen eine Pause im neu gestalteten Hospitalhof in StuttgartBericht im Schwarzwälder Bote 28.07.2017











01.06.2017: Forum Internationaler Frauen

Einladung zum Inputvortrag und Gespräch zum Thema:
"Qualifiziert aber kaum vernetzt: Unzureichende Partizipation und Beteiligung von Migrantinnen an beruflichen Netzwerken und politischen Entscheidungsstrukturen"
Referentin: Manuela Rukavina M.A., Erste Vorsitzende des Landesfrauenrats Baden-Württemberg und DGB-Frauen Baden-Württemberg
am Do, den 01.06.2017 um 19:00 Uhr im Welthaus Stuttgart






18.05.2017: Bürgermeisterin Dr. Stephanie Hentschel zu Besuch bei der Frauenliste

Schwarzwälder Bote, 23.05.2017

10.05.2017: Workshop Social-Media

Frauen in den Kreistag besuchen die pop-up SocialMedia Agentur Dornstetten-Hallwangen 

Öffentlichkeitsarbeit via Facebook, Twitter, XING ist das Thema des Workshops, den die medienaffinen „Frauen in den Kreistag“ bei Angela Wosylus, pop-up SocialMedia PR-Agentur in ihren neu bezogenen Räumen in Hallwangen besuchten. Die Existenzgründerin, die vom Landkreis mit ihren einmaligen Angeboten gefördert wird hat die Durchführung von Workshops und Vorträgen in ihren eigenen Firmenräumen, bei Kunden, der VHS oder Schulen als ein Standbein ihres Geschäftsmodells erarbeitet. Dies unterstützt die Frauenliste gerne mit der Fortbildung zu „Social-Media-Themen“, wie z.B.: Veranstaltungen auf Facebook und Xing erstellen – in Gruppen teilen und twittern. Newsletter und Blog – für welche Zielgruppe eignet sich welches Medium? Ein spannender Austausch mit vielen neuen Ideen entstand dabei in fröhlicher Runde.DiDi

Workshop Social-Media bei Angela Wosylus

Die Frauen in den Kreistag machen sich bei Profi Angela Wosylus von der Pop-Up Social-Media Agentur fit für die digitale Zukunft (Foto: A. Wosylus)


Aktuell zum Weltfrauentag
am 8. März 2017:

Landesfrauenrat BW:
Warum der Weltfrauentag noch nie so wichtig war wie heute
Pressemitteilung des Landesfrauenrates zum 8. März – dem Internationalen Weltfrauentag

Überall auf der Welt bekommen antidemokratische Haltungen Zuspruch und Frauenrechte werden infrage gestellt. Ob in den USA, in Polen, der Türkei oder hierzulande werden Menschenrechte und damit die Rechte der Frauen attackiert. „Jedes Jahr am Weltfrauentag machen wir auf Probleme aufmerksam. Doch heute ist der Weltfrauentag wichtiger denn je, da die Errungenschaften der letzten Jahrzehnte in Frage gestellt werden“, betont Manuela Rukavina, die Vorsitzende des Landesfrauenrates Baden-Württemberg. Deshalb müssen die Frauen im Land mobil machen und auf ihre Rechte, wie eigene Existenzsicherung, reproduktive Selbstbestimmung und politische Partizipation pochen. „Wir wollen, dass Frauen finanziell unabhängig leben können, bei politische Entscheidungen mitwirken und über ihren Körper selbst bestimmen können“, erklärt Rukavina. „Was für eine moderne Gesellschaft als selbstverständlich gelten sollte, wird leider seit einiger Zeit wieder häufig in Frage gestellt“, ergänzt sie.
Sie versuchen Schwangerschaftsabbrüche zu kriminalisieren, machen sexistische Witze, sprechen von „Genderwahnsinn“ und versuchen Frauen vorzuschreiben, wie sie ihr Leben zu gestalten haben – die erzkonservativen und rechtspopulistischen Parteien agieren weltweit gegen Frauenrechte und bekommen immer mehr Zulauf. Doch der Women‘s March on Washington hat gezeigt, dass es eine Bewegung gibt, gegen diese rückwärtsgewandte und frauenverachtende Politik. Wir wollen uns weltweit solidarisieren und unsere Standpunkte lauter und wirkungsvoller deutlich machen. „Wer glaubt, wir lassen uns einfach unsere im Grundgesetz verbrieften Rechte weg nehmen, lassen uns sprachlich und gedanklich immer nur ‚mit meinen‘ und finden uns dann aber gleichzeitig mit einer männerdominierten Politik ab, hat sich geschnitten“, erklärt Rukavina. „Wir wollen alle Frauen weiter ermutigen mit uns für Frauenrechte zu kämpfen, nicht nur am Weltfrauentag, sondern das gesamte Jahr über“ ergänzt Rukavina.
Wir freuen uns, dass rund um den 8. März diverse Veranstaltungen in verschiedenen Orten in Baden-Württemberg stattfinden. Dort können sich die Frauen informieren und sich weltweit solidarisieren.

Kontakt Manuela Rukavina, Vorsitzende: 01522-9598348

18.02.2017 Erfolgreicher Klausurtag



29.07.2016 Frauen in den Kreistag sind auf dem Nachtflohmarkt Freudenstadt



Schwarzwälder Bote 02.08.2016


27.07.2016 IHK stellt die Kontaktstelle "Frau und Beruf" vor



Schwarzwälder Bote 27.07.2016

16.01.2016 Kundgebung "halt!zusammen"auf dem Stuttgarter Schlossplatz

Rede der Vorsitzenden des Landesfrauenrats Martina Rukavina

17.12.2015: Novellierung des Chancengleichheitsgesetzes passiert die Erste Lesung im Landtag

Rede der frauenpolitischen Sprecherin der Fraktion Grüne im Landtag, Charlotte Schneidewind-Hartnagel

Öffentliche Anhörung „Mit Frauen Staat machen: Impulse für die Personalentwicklung im Öffentlichen Dienst“, 2014

14.12.2015: Stellenangebot "Leiterin Kontaktstelle Frau und Beruf"

Heute tagte der Arbeitskreis Frau und Beruf in Pforzheim. Die im Anhang befindliche Stellenausschreibung soll diese Woche in der Presse erscheinen. Die gezielte Weitergabe an Interessierte ist seitens der IHK gerne gesehen.

Stellenausschreibung

Aufruf zurTeilnahme an der Kundgebung „Willkommen, Respekt & Frieden für Alle“

Am 24. und 25. Oktober 2015 findet höchst bedauerlicher Weise in Horb am
Neckar, in der Veranstaltungshalle der Gemeinde Horb, der Landes-parteitag der Partei AfD statt. Hierüber wurden die BürgerInnen vor Ort mit Zeitungsartikel vom 08.09.2015 informiert. Dies nehmen verschiedene politische und kulturtreibende Organisationen zum Anlass, um eine Veranstaltung (Kundgebung) auszurichten,
die den rechtspopulistischen Kernaussagen der AfD deutlich entgegentritt.

Kundgebung

Veranstalter/Teilnehmer:

- SPD

- IG Metall

- Linke

- CDU

- FDP (mündliche Zusage Michael Theurer MdEP, Timm Kern MdL),
- Die Grünen (mündliche Zusage Marcus Pagel Fraktionsvorsitzender)
- Jugendgemeinderat Horb
- Marmorwerk eV (Jugendorganisation Horb)
- Einheitlich Demokratischer Verein Horb
- Projekt Zukunft Horb
- Bündnis gegen Rechts Kreis Freudenstadt
- Arbeitskreis Asyl Horb
- Weltbürger Horb (ehemals Kulturbrücke)

- Frauen in den Kreistag
u.a.


SEXKAUFVERBOT, DER SCHWEDISCHE WEG

Am 07.10.15 findet in Stuttgart mit interessanten TeilnehmerInnen eine Podiumsdiskussion zu obigem Thema im Sozialministerium BW in Stuttgart statt. Die Veranstaltung ist vormittags und  kostenfrei. Wer sich dafür interessiert muss sich anmelden - siehe Einladung und Flyer.


Braucht der Landkreis Freudenstadt eine Kontaktstelle Frau und Beruf?

10. April 2015

Ja - das ist die Überzeugung und Forderung der Wählervereinigung „Frauen in den Kreistag“. Vertreterinnen der Frauenliste, Martina Lachenmaier, Martina Kober und Monika Stelzer-Podschwadt, haben die Kontaktstelle Freiburg besucht und sich eingehend mit deren Leiterin Regina Gensler darüber unterhalten, wie Frauen den beruflichen Wiedereinstig schaffen, wie Unternehmen das Fachkräftepotenzial von Frauen erschließen und wie Beruf und Familie vereinbart werden können.

Unbestritten sei, so die Leiterin der Freiburger Kontaktstelle, dass Frauen eine nicht zu unterschätzende Wirtschaftskraft sind. Doch wenn man Frauen wolle, müsse man auch etwas für sie tun. Auch die Frauenliste ist überzeugt, dass spezielle Beratungsangebote für den Wiedereinstieg für Frauen notwendig sind. Die Erwerbsunterbrechung, die Frauen durch Kindererziehung oder Pflege, auch im Dienste für die Gesellschaft in Kauf nehmen, rechtfertige ein spezielles Beratungsangebot für Frauen, so Monika Stelzer-Podschwadt.

Eine Kontaktstelle leistet das in vorbildlicher Weise, weil nur sie ein frauenspezifisches Beratungs-Knowhow haben, sind die Frauenlistenvertreterinnen überzeugt. Eine Kontaktstelle Frau und Beruf berät frauenspezifisch, individuell und bedarfsorientiert. „Wir klären, wohin die berufliche Reise gehen soll und zeigen Wege auf wie es klappt“, berichtet Regina Gensler aus ihrer Beratungstätigkeit. Eine Beratung in der Kontaktstelle endet mit einer klaren Formulierung der weiteren anzugehenden Schritte. Dazu zählen auch Aus- und Weiterbildung, Stellensuche und Bewerbungsunterstützung.

Wichtig ist es der Frauenliste, dass dieses Angebot allen Frauen offensteht. „Frauen nach einer längeren Erwerbspause, arbeitslose Frauen aber auch berufstätige Frauen, die sich neu orientieren wollen und Existenzgründerinnen werden beraten“, sagt Martina Kober.

Die Kontaktstelle vermittelt keine Arbeitsplätze. Sie ist mit der Wirtschaft vernetzt, hat innovative Ideen und gibt Tipps, wie Unternehmen familienfreundlich werden können. Durch ihre vielfältigen Kontakte bringt sie Wirtschaft und Frauen zusammen.

Das Land Baden-Württemberg fördert den Aufbau von Kontaktstellen Frau und Beruf finanziell. In einer Prognosstudie wurde den Kontaktstellen im Land eine sehr gute Arbeit bescheinigt. Jährlich beraten die Kontaktstellen 14 000 Frauen. 84 Prozent davon bewerten das Angebot der Kontaktstellen als sehr gut. 87 Prozent der Kooperationspartner, wie zum Beispiel die Arbeitsagentur beurteilen das Landesprogramm Kontaktstellen Frau und Beruf als gut bis sehr gut. Laut Landesrechnungshof, so Regina Gensler, entstehen durch Kontaktstellen keine kostenintensiven Doppelstrukturen.

„Wir wollen den Frauen in unserem Landkreis dieses Beratungsangebot zugänglich machen“, sagte Kreisrätin Martina Lachenmaier. „Denn wir sind überzeugt, dass Frauen und Wirtschaft gleichermaßen davon profitieren.“

Weitere Informationen unter www.frauundberuf-bw.de


Regina Gensler (zweite von rechts) informiert drei Vertreterinnen der Frauenliste "Frauen in den Kreistag" Freudenstadt über die Arbeit der Kontaktstelle Frau und Beruf in Freiburg.

Foto: Kontaktstelle FuB Freiburg


Der Aufreger der Woche!

Text aus Schwarzwälder Bote vom 4.2.15

Von Maria Wetzel

Stuttgart. Mit einer Mahnwache protestieren Landesfrauenrat und Gewerkschaften gegen die Wahl des neuen Landtagspräsidenten. Sie sind verärgert, dass die CDU für das Spitzenamt keine Frau vorschlägt.Frauen seien bei der Besetzung von Führungspositionen in der Landesverwaltung noch immer unterrepräsentiert, stellte im November der damalige Landtagspräsident Guido Wolf (CDU, Tuttlingen)) fest. „Diesen Missstand werde ich kontinuierlich abstellen“. Seine erste Chance dazu hat Wolf, inzwischen CDU-Spitzenkandidat und Chef der CDU-Landtagsfraktion, aber vertan.

Wenn heute der Landtag Wolfs Nachfolger als Landtagspräsident wählt, wird es wie immer ein Mann sein. Als größte Fraktion hat die CDU das Vorschlagsrecht – und ihr neuer Vorsitzender Wolf wird den Abgeordneten Wilfried Klenk präsentieren. Dieser setzte sich vorige Woche in der Fraktion gegen die Eppinger Abgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch durch.

In der CDU löste die Nominierung Unmut aus. Damit habe die CDU „eine historische Chance vertan, erstmals in der Geschichte Baden-Württembergs eine Frau an die Spitze des Parlaments zu wählen und ein politisches Zeichen für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen an politischen Führungsämtern zu setzen“, rügte Annette Widmann-Mauz (Wahlkreis Tübingen-Hechingen), Landeschefin der Frauenunion.  

Unterstützung erhält die CDU-Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium in Berlin auch von Gewerkschaften und Landesfrauenrat. Eine Stunde vor der heutigen Wahl um 10 Uhr treffen sich Vertreterinnen mehrerer Frauenorganisationen zur Mahnwache vor dem provisorischen Landtag am Stuttgarter Schlossplatz. Die CDU-Fraktion zeige »einmal mehr den mangelnden Willen zur aktiven Frauenförderung im Landtag«, kritisierte Manuela Rukavina, Vorsitzende des Landesfrauenrats. Abgeordnete, die es mit der Gleichstellung ernst meinten, sollten durch ihr Abstimmungsverhalten »ein Zeichen setzen«. Anette Sauer, Landesfrauensekretärin der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, erklärte, diesmal könne sich niemand auf das Argument zurückziehen, es hätte sich keine Frau gefunden. „Mit Friedlinde Gurr-Hirsch hätte es eine kompetente Frau als Alternative gegeben“, so Sauer. Die 60-jährige Abgeordnete sei manchem Fraktionskollegen allerdings zu forsch und zu fleißig, hieß es aus der Landtags-CDU. Auch habe Wolf es versäumt, die Abgeordneten von ihrer Wahl zu überzeugen. Indirekt kritisierte auch Widmann-Mauz den neuen Fraktionschef. »Wir bedauern, dass Friedlinde Gurr-Hirsch trotz langjähriger erfolgreicher Tätigkeit in der Landesregierung und der Führungsspitze der Landtagsfraktion nicht das notwendige Vertrauen ihrer Kollegen erhalten hat«, sagte sie. „Umso mehr steigt damit die Erwartung an eine bessere Berücksichtigung von Frauen in einer künftigen CDU-geführten Landesregierung und Vertretung in der Fraktion in der kommenden Legislaturperiode.“ Seit Jahren versucht die CDU, ihr Image als Männerpartei abzulegen. Nach der verlorenen Landtagswahl 2011 startete CDU-Landeschef Thomas Strobl die Aktion „Frauen im Focus“, um den weiblichen Mitgliederanteil von 22 Prozent anzuheben und Wählerinnen zurückzugewinnen. Im Kampf um die CDU-Spitzenkandidatur für 2016 übertrumpfte ihn sein Konkurrent Wolf. „Ich werde das Kompetenzteam und ab 2016 auch das Kabinett etwa zur Hälfte mit Frauen besetzen“, versprach er.  

„Guido Wolf hat die Chance vertan, seinen markigen Worten zur Frauenförderung Taten folgen zu lassen“, sagte SPD-Fraktionschef Claus Schmiedel.

     

Kommentar zur BW-Landtagspräsidentenwahl

Die CDU-Frauen sind selber schuld

Von Sibylle Grether, SWR-Redaktion Landespolitik

Von wegen "Frauen im Fokus"! Auf absehbare Zeit werden bei der Landes-CDU die Männer das Sagen behalten. Das haben die CDU-Frauen selbst zu verantworten, meint  Sibylle Grether.

Frauen in Führungspositionen? Bei der CDU Fehlanzeige und das wird auch noch lange so bleiben. Achtung: Das liegt  nicht in erster Linie an den Männern. Das liegt an den Frauen in der  CDU. Keine von ihnen muss sich wundern, dass jedes Mal, wenn es etwas zu  verteilen gibt, die Männer zum Zug kommen. Die wissen, wie es geht. Die  Frauen aber haben in dieser Frage noch gehörig Nachholbedarf.

Wo bleibt das Frauen-Netzwerk?

Die   Präsidentenwahl ist dafür ein unrühmliches Beispiel. Nun war da einer der seltenen Momente, wo sich eine Frau getraut hat. Friedlinde   Gurr-Hirsch hat es gewagt, gegen einen Mann anzutreten. Wo aber blieben die anderen Frauen? Wo blieb ihre Unterstützung, wo das Netzwerk, wo   waren die konzertierten Aktionen? Wo wurde geballt Druck gemacht? Zum   Beispiel auf Fraktionschef Guido Wolf, seine vollmundigen Versprechen   der Frauenförderung nun auch in die Tat umzusetzen? Großes   Lamento als es schief ging. Die Vorsitzende der Frauen Union im Land, Annette Widmann-Mauz, wetterte, eine historische Chance sei vertan   worden. Generalsekretärin Katrin Schütz sprach von dem berühmten dicken Brett, das es zu bohren gilt. Die Frauen in der Fraktion waren sauer und  Frauenverbände erklärten sich solidarisch.

Am Wahltag alles paletti

Und nun? Heute scheint alles paletti. Da sagt eine CDU-Fraktionärin, man dürfe über die Frauenfrage nicht das Amt des Landtagspräsidenten beschädigen. Eine andere kommentiert stolz, die CDU-Frauen seien   komplett hinter Wilfried Klenk gestanden. Und Generalsekretärin Schütz feiert seine Wahl gar als tolles Ergebnis. Die Mahnwache der   Frauenverbände vor dem Landtag nennt sie dagegen "nicht ok".

Hallo? Geht's noch? Wenn das die Frauen-Power in der Union ist, haben die Frauen in Führungspositionen nichts - oder milder ausgedrückt - noch nichts zu suchen. Das sage ich als Frau.     

 

Frauen in den Kreistag

für mehr chancengleichheit