Aktuelles

29.07.2016 Frauen in den Kreistag sind auf dem Nachtflohmarkt Freudenstadt



Schwarzwälder Bote 02.08.2016


27.07.2016 IHK stellt die Kontaktstelle "Frau und Beruf" vor



Schwarzwälder Bote 27.07.2016

16.01.2016 Kundgebung "halt!zusammen"auf dem Stuttgarter Schlossplatz

Rede der Vorsitzenden des Landesfrauenrats Martina Rukavina

17.12.2015: Novellierung des Chancengleichheitsgesetzes passiert die Erste Lesung im Landtag

Rede der frauenpolitischen Sprecherin der Fraktion Grüne im Landtag, Charlotte Schneidewind-Hartnagel

Öffentliche Anhörung „Mit Frauen Staat machen: Impulse für die Personalentwicklung im Öffentlichen Dienst“, 2014

14.12.2015: Stellenangebot "Leiterin Kontaktstelle Frau und Beruf"

Heute tagte der Arbeitskreis Frau und Beruf in Pforzheim. Die im Anhang befindliche Stellenausschreibung soll diese Woche in der Presse erscheinen. Die gezielte Weitergabe an Interessierte ist seitens der IHK gerne gesehen.

Stellenausschreibung

Aufruf zurTeilnahme an der Kundgebung „Willkommen, Respekt & Frieden für Alle“

 

Am 24. und 25. Oktober 2015 findet höchst bedauerlicher Weise in Horb am
Neckar, in der Veranstaltungshalle der Gemeinde Horb, der Landes-parteitag der Partei AfD statt. Hierüber wurden die BürgerInnen vor Ort mit Zeitungsartikel vom 08.09.2015 informiert. Dies nehmen verschiedene politische und kulturtreibende Organisationen zum Anlass, um eine Veranstaltung (Kundgebung) auszurichten,
die den rechtspopulistischen Kernaussagen der AfD deutlich entgegentritt.

  

Kundgebung

Veranstalter/Teilnehmer:

- SPD

- IG Metall

- Linke

- CDU

- FDP (mündliche Zusage Michael Theurer MdEP, Timm Kern MdL),
- Die Grünen (mündliche Zusage Marcus Pagel Fraktionsvorsitzender)
- Jugendgemeinderat Horb
- Marmorwerk eV (Jugendorganisation Horb)
- Einheitlich Demokratischer Verein Horb
- Projekt Zukunft Horb
- Bündnis gegen Rechts Kreis Freudenstadt
- Arbeitskreis Asyl Horb
- Weltbürger Horb (ehemals Kulturbrücke)

- Frauen in den Kreistag
u.a.


SEXKAUFVERBOT, DER SCHWEDISCHE WEG

Am 07.10.15 findet in Stuttgart mit interessanten TeilnehmerInnen eine Podiumsdiskussion zu obigem Thema im Sozialministerium BW in Stuttgart statt. Die Veranstaltung ist vormittags und  kostenfrei. Wer sich dafür interessiert muss sich anmelden - siehe Einladung und Flyer.


Braucht der Landkreis Freudenstadt eine Kontaktstelle Frau und Beruf?

10. April 2015

Ja - das ist die Überzeugung und Forderung der Wählervereinigung „Frauen in den Kreistag“. Vertreterinnen der Frauenliste, Martina Lachenmaier, Martina Kober und Monika Stelzer-Podschwadt, haben die Kontaktstelle Freiburg besucht und sich eingehend mit deren Leiterin Regina Gensler darüber unterhalten, wie Frauen den beruflichen Wiedereinstig schaffen, wie Unternehmen das Fachkräftepotenzial von Frauen erschließen und wie Beruf und Familie vereinbart werden können.

Unbestritten sei, so die Leiterin der Freiburger Kontaktstelle, dass Frauen eine nicht zu unterschätzende Wirtschaftskraft sind. Doch wenn man Frauen wolle, müsse man auch etwas für sie tun. Auch die Frauenliste ist überzeugt, dass spezielle Beratungsangebote für den Wiedereinstieg für Frauen notwendig sind. Die Erwerbsunterbrechung, die Frauen durch Kindererziehung oder Pflege, auch im Dienste für die Gesellschaft in Kauf nehmen, rechtfertige ein spezielles Beratungsangebot für Frauen, so Monika Stelzer-Podschwadt.

Eine Kontaktstelle leistet das in vorbildlicher Weise, weil nur sie ein frauenspezifisches Beratungs-Knowhow haben, sind die Frauenlistenvertreterinnen überzeugt. Eine Kontaktstelle Frau und Beruf berät frauenspezifisch, individuell und bedarfsorientiert. „Wir klären, wohin die berufliche Reise gehen soll und zeigen Wege auf wie es klappt“, berichtet Regina Gensler aus ihrer Beratungstätigkeit. Eine Beratung in der Kontaktstelle endet mit einer klaren Formulierung der weiteren anzugehenden Schritte. Dazu zählen auch Aus- und Weiterbildung, Stellensuche und Bewerbungsunterstützung.

Wichtig ist es der Frauenliste, dass dieses Angebot allen Frauen offensteht. „Frauen nach einer längeren Erwerbspause, arbeitslose Frauen aber auch berufstätige Frauen, die sich neu orientieren wollen und Existenzgründerinnen werden beraten“, sagt Martina Kober.

Die Kontaktstelle vermittelt keine Arbeitsplätze. Sie ist mit der Wirtschaft vernetzt, hat innovative Ideen und gibt Tipps, wie Unternehmen familienfreundlich werden können. Durch ihre vielfältigen Kontakte bringt sie Wirtschaft und Frauen zusammen.

Das Land Baden-Württemberg fördert den Aufbau von Kontaktstellen Frau und Beruf finanziell. In einer Prognosstudie wurde den Kontaktstellen im Land eine sehr gute Arbeit bescheinigt. Jährlich beraten die Kontaktstellen 14 000 Frauen. 84 Prozent davon bewerten das Angebot der Kontaktstellen als sehr gut. 87 Prozent der Kooperationspartner, wie zum Beispiel die Arbeitsagentur beurteilen das Landesprogramm Kontaktstellen Frau und Beruf als gut bis sehr gut. Laut Landesrechnungshof, so Regina Gensler, entstehen durch Kontaktstellen keine kostenintensiven Doppelstrukturen.

„Wir wollen den Frauen in unserem Landkreis dieses Beratungsangebot zugänglich machen“, sagte Kreisrätin Martina Lachenmaier. „Denn wir sind überzeugt, dass Frauen und Wirtschaft gleichermaßen davon profitieren.“

Weitere Informationen unter www.frauundberuf-bw.de


Regina Gensler (zweite von rechts) informiert drei Vertreterinnen der Frauenliste "Frauen in den Kreistag" Freudenstadt über die Arbeit der Kontaktstelle Frau und Beruf in Freiburg.

Foto: Kontaktstelle FuB Freiburg


Der Aufreger der Woche!

Text aus Schwarzwälder Bote vom 4.2.15

Von Maria Wetzel

Stuttgart. Mit einer Mahnwache protestieren Landesfrauenrat und Gewerkschaften gegen die Wahl des neuen Landtagspräsidenten. Sie sind verärgert, dass die CDU für das Spitzenamt keine Frau vorschlägt.Frauen seien bei der Besetzung von Führungspositionen in der Landesverwaltung noch immer unterrepräsentiert, stellte im November der damalige Landtagspräsident Guido Wolf (CDU, Tuttlingen)) fest. „Diesen Missstand werde ich kontinuierlich abstellen“. Seine erste Chance dazu hat Wolf, inzwischen CDU-Spitzenkandidat und Chef der CDU-Landtagsfraktion, aber vertan.

Wenn heute der Landtag Wolfs Nachfolger als Landtagspräsident wählt, wird es wie immer ein Mann sein. Als größte Fraktion hat die CDU das Vorschlagsrecht – und ihr neuer Vorsitzender Wolf wird den Abgeordneten Wilfried Klenk präsentieren. Dieser setzte sich vorige Woche in der Fraktion gegen die Eppinger Abgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch durch.

In der CDU löste die Nominierung Unmut aus. Damit habe die CDU „eine historische Chance vertan, erstmals in der Geschichte Baden-Württembergs eine Frau an die Spitze des Parlaments zu wählen und ein politisches Zeichen für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen an politischen Führungsämtern zu setzen“, rügte Annette Widmann-Mauz (Wahlkreis Tübingen-Hechingen), Landeschefin der Frauenunion.  

Unterstützung erhält die CDU-Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium in Berlin auch von Gewerkschaften und Landesfrauenrat. Eine Stunde vor der heutigen Wahl um 10 Uhr treffen sich Vertreterinnen mehrerer Frauenorganisationen zur Mahnwache vor dem provisorischen Landtag am Stuttgarter Schlossplatz. Die CDU-Fraktion zeige »einmal mehr den mangelnden Willen zur aktiven Frauenförderung im Landtag«, kritisierte Manuela Rukavina, Vorsitzende des Landesfrauenrats. Abgeordnete, die es mit der Gleichstellung ernst meinten, sollten durch ihr Abstimmungsverhalten »ein Zeichen setzen«. Anette Sauer, Landesfrauensekretärin der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, erklärte, diesmal könne sich niemand auf das Argument zurückziehen, es hätte sich keine Frau gefunden. „Mit Friedlinde Gurr-Hirsch hätte es eine kompetente Frau als Alternative gegeben“, so Sauer. Die 60-jährige Abgeordnete sei manchem Fraktionskollegen allerdings zu forsch und zu fleißig, hieß es aus der Landtags-CDU. Auch habe Wolf es versäumt, die Abgeordneten von ihrer Wahl zu überzeugen. Indirekt kritisierte auch Widmann-Mauz den neuen Fraktionschef. »Wir bedauern, dass Friedlinde Gurr-Hirsch trotz langjähriger erfolgreicher Tätigkeit in der Landesregierung und der Führungsspitze der Landtagsfraktion nicht das notwendige Vertrauen ihrer Kollegen erhalten hat«, sagte sie. „Umso mehr steigt damit die Erwartung an eine bessere Berücksichtigung von Frauen in einer künftigen CDU-geführten Landesregierung und Vertretung in der Fraktion in der kommenden Legislaturperiode.“ Seit Jahren versucht die CDU, ihr Image als Männerpartei abzulegen. Nach der verlorenen Landtagswahl 2011 startete CDU-Landeschef Thomas Strobl die Aktion „Frauen im Focus“, um den weiblichen Mitgliederanteil von 22 Prozent anzuheben und Wählerinnen zurückzugewinnen. Im Kampf um die CDU-Spitzenkandidatur für 2016 übertrumpfte ihn sein Konkurrent Wolf. „Ich werde das Kompetenzteam und ab 2016 auch das Kabinett etwa zur Hälfte mit Frauen besetzen“, versprach er.  

„Guido Wolf hat die Chance vertan, seinen markigen Worten zur Frauenförderung Taten folgen zu lassen“, sagte SPD-Fraktionschef Claus Schmiedel.

     

Kommentar zur BW-Landtagspräsidentenwahl

Die CDU-Frauen sind selber schuld

Von Sibylle Grether, SWR-Redaktion Landespolitik

Von wegen "Frauen im Fokus"! Auf absehbare Zeit werden bei der Landes-CDU die Männer das Sagen behalten. Das haben die CDU-Frauen selbst zu verantworten, meint  Sibylle Grether.

Frauen in Führungspositionen? Bei der CDU Fehlanzeige und das wird auch noch lange so bleiben. Achtung: Das liegt  nicht in erster Linie an den Männern. Das liegt an den Frauen in der  CDU. Keine von ihnen muss sich wundern, dass jedes Mal, wenn es etwas zu  verteilen gibt, die Männer zum Zug kommen. Die wissen, wie es geht. Die  Frauen aber haben in dieser Frage noch gehörig Nachholbedarf.

Wo bleibt das Frauen-Netzwerk?

Die   Präsidentenwahl ist dafür ein unrühmliches Beispiel. Nun war da einer der seltenen Momente, wo sich eine Frau getraut hat. Friedlinde   Gurr-Hirsch hat es gewagt, gegen einen Mann anzutreten. Wo aber blieben die anderen Frauen? Wo blieb ihre Unterstützung, wo das Netzwerk, wo   waren die konzertierten Aktionen? Wo wurde geballt Druck gemacht? Zum   Beispiel auf Fraktionschef Guido Wolf, seine vollmundigen Versprechen   der Frauenförderung nun auch in die Tat umzusetzen? Großes   Lamento als es schief ging. Die Vorsitzende der Frauen Union im Land, Annette Widmann-Mauz, wetterte, eine historische Chance sei vertan   worden. Generalsekretärin Katrin Schütz sprach von dem berühmten dicken Brett, das es zu bohren gilt. Die Frauen in der Fraktion waren sauer und  Frauenverbände erklärten sich solidarisch.

Am Wahltag alles paletti

Und nun? Heute scheint alles paletti. Da sagt eine CDU-Fraktionärin, man dürfe über die Frauenfrage nicht das Amt des Landtagspräsidenten beschädigen. Eine andere kommentiert stolz, die CDU-Frauen seien   komplett hinter Wilfried Klenk gestanden. Und Generalsekretärin Schütz feiert seine Wahl gar als tolles Ergebnis. Die Mahnwache der   Frauenverbände vor dem Landtag nennt sie dagegen "nicht ok".

Hallo? Geht's noch? Wenn das die Frauen-Power in der Union ist, haben die Frauen in Führungspositionen nichts - oder milder ausgedrückt - noch nichts zu suchen. Das sage ich als Frau.     

 

Frauen in den Kreistag

für mehr chancengleichheit